Die Gesundheitspolitik von CDU-Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erschwere Ärzten das freiberufliche Arbeiten und bedrohe massiv das Vertrauensverhältnis zu ihren Patienten. „Das werden wir nicht zulassen“, kündigte Wieland Dietrich, Bundesvorsitzender der Freien Ärzteschaft (FÄ), an. Der Politik empfahl der FÄ-Chef, sich sowohl mit den Einwänden von Juristen in Sachen Freiberuflichkeit als auch mit denen von Datenschutzexperten hinsichtlich der TI und der Digitalisierung zu beschäftigen und Kurskorrekturen vorzunehmen.

Dr. Silke Lüder, FÄ-Vizevorsitzende, betonte, man werde sich der Digitalisierung nicht verweigern. „Wir Ärzte kritisieren jedoch eine unsichere Zwangsvernetzung aller Daten im deutschen Gesundheitswesen, die die Potenz hat, die ärztliche Schweigepflicht aufzuheben.“ Ein Beleg sei Spahns geplantes Digitale-Versorgung-Gesetz, nach dem die GKV ab 1. Januar 2021 eine elektronische Patientenakte zur Verfügung stellen muss.

19. September 2019

Live vom DGU-Kongress: Big Data – Was bringt die Zukunft?

Kategorie: News Autor: Redaktion
Welche Entwicklungen bezüglich künstlicher Intelligenz und Big Data auch im Bereich Medizin schon stattgefunden haben bzw. was möglicherweise noch zu erwarten ist, erläuterte Till Rasmus Schneider, Göttingen. So lag die Menge der Daten, die 2018 von allen…