Die Gesundheitspolitik von CDU-Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erschwere Ärzten das freiberufliche Arbeiten und bedrohe massiv das Vertrauensverhältnis zu ihren Patienten. „Das werden wir nicht zulassen“, kündigte Wieland Dietrich, Bundesvorsitzender der Freien Ärzteschaft (FÄ), an. Der Politik empfahl der FÄ-Chef, sich sowohl mit den Einwänden von Juristen in Sachen Freiberuflichkeit als auch mit denen von Datenschutzexperten hinsichtlich der TI und der Digitalisierung zu beschäftigen und Kurskorrekturen vorzunehmen.

Dr. Silke Lüder, FÄ-Vizevorsitzende, betonte, man werde sich der Digitalisierung nicht verweigern. „Wir Ärzte kritisieren jedoch eine unsichere Zwangsvernetzung aller Daten im deutschen Gesundheitswesen, die die Potenz hat, die ärztliche Schweigepflicht aufzuheben.“ Ein Beleg sei Spahns geplantes Digitale-Versorgung-Gesetz, nach dem die GKV ab 1. Januar 2021 eine elektronische Patientenakte zur Verfügung stellen muss.

19. November 2019

DGU sieht IQWiG-Bericht zum Hodenkrebs-Screening kritisch

Kategorie: News Autor: Anja Zimmermann
Die DGU stimmt in Teilen nicht mit dem Report des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zur Früherkennung von Hodenkrebs überein. Das Institut hatte die Frage „Kann eine regelmäßige Früherkennungsuntersuchung für Männer ab…
06. November 2019

Thomas Steiner ist neuer Ärztlicher Direktor am Helios Klinikum Erfurt

Kategorie: News Autor: Anja Zimmermann
Der Urologe Prof. Thomas Steiner ist seit 1. November 2019 neuer Ärztlicher Direktor des Helios Klinikums Erfurt. Er folgt auf Prof. Dirk Eßer, der das Klinikum und das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlässt. Steiner ist seit 2010 Chefarzt im Helios Klinikum…