Die roboterassistierte radikale Zystektomie (RARC) führt bei Patienten mit einem Urothelkarzinom der Harnblase (UC) zu einem ähnlichen onkologischen Langzeit-Outcome wie die offene radikale Zystektomie (ORC). Zu diesem Ergebnis kam eine Multicenter-Studie von Marco Moschini et al. im Journal of Clinical Medicine, die 9.757 UC-Patienten einschloss.

7,8% der UC-Patienten unterzogen sich einer RARC, 92,2% einer ORC. Das durchschnittliche Follow-up betrug 102 Monate. Die Rate positiver Schnittränder (p = 0,006) und lymphovaskulärer Invasion (p = 0,04) war höher in der RARC-Gruppe. Nach 3 Jahren zeigte sich eine Rezidivrate von 31% in der ORC-Gruppe gegenüber 29% in der RARC-Gruppe (p = 0,4) und eine krebsspezifische Mortalität von 27% vs. 26% (p = 0,8).

Quelle: Journal of Clinical Medicine

19. November 2019

DGU sieht IQWiG-Bericht zum Hodenkrebs-Screening kritisch

Kategorie: News Autor: Anja Zimmermann
Die DGU stimmt in Teilen nicht mit dem Report des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zur Früherkennung von Hodenkrebs überein. Das Institut hatte die Frage „Kann eine regelmäßige Früherkennungsuntersuchung für Männer ab…
06. November 2019

Thomas Steiner ist neuer Ärztlicher Direktor am Helios Klinikum Erfurt

Kategorie: News Autor: Anja Zimmermann
Der Urologe Prof. Thomas Steiner ist seit 1. November 2019 neuer Ärztlicher Direktor des Helios Klinikums Erfurt. Er folgt auf Prof. Dirk Eßer, der das Klinikum und das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlässt. Steiner ist seit 2010 Chefarzt im Helios Klinikum…