„Die Widerspruchslösung zwingt niemanden dazu, Organe zu spenden. Sie nimmt die Menschen aber in die Pflicht, sich für oder gegen eine Organspende zu entscheiden. Angesichts der knapp 10.000 schwerkranken Menschen auf der Warteliste sollte das für jeden zumutbar sein“, so BÄK-Präsident Dr. Klaus Reinhardt vor der Expertenanhörung zur Organspende im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestags.

Reinhardt betonte, dass der von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und anderen eingebrachte Antrag für eine doppelte Widerspruchslösung auch eine Befragung der nächsten Angehörigen vorsehe, wenn kein Eintrag vorliege. Von einem Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht der Menschen könne deshalb keine Rede sein. Trotz vorhandener großer Spendenbereitschaft in der Bevölkerung sei seit zehn Jahren keine durchschlagend positive Entwicklung der Spenderzahlen zu verzeichnen. Als untauglich hat sich nach Auffassung der BÄK die derzeit im Transplantationsgesetz geregelte sogenannte Entscheidungslösung erwiesen.

Quelle: BÄK

06. Dezember 2019

Paraplegiker erkranken früher an Blasenkrebs

Kategorie: News Autor: Anja Zimmermann
Kann eine traumatisch bedingte Querschnittlähmung Auslöser dafür sein, dass Betroffene Jahre später an einem Harnblasenkarzinom erkranken? Auf einen solchen Zusammenhang deuten Studienergebnisse eines Forscherteams hin, an dem auch das Leibniz-Institut für…
06. Dezember 2019

Halbzeit im Zystoskopie-Streik

Kategorie: News Autor: Anja Zimmermann
Einen Monat ohne Blasenspiegelungen: Seit dem 18. November führen niedergelassene Urologen im ganzen Bundesgebiet bis zum 13. Dezember 2019 bei ihren Patienten keine Blasenspiegelungen (Zystoskopien) mehr durch. Die Aussetzungswelle begann im November im…